Die Schweißausbildung der Zukunft startet jetzt
04.05.2010
Mit Virtual Welding bietet Fronius gerade für Schweißanfänger ein realitätsnahes Schweißtraining am Simulator. Ohne Sicherheitsrisiken lernt der Auszubildende schweißen - mit ergonomisch geformten Brennern, gängigen Werkstücken sowie einstellbaren Schweißparametern. Zudem ermöglicht Virtual Welding eine Material- und Ressourceneinsparung von bis zu 25 %.
Aufgebaut ist das Training in zwei Schritte: der Trainingssequenz und der anschließenden Simulationssequenz. Bei Erster erwarten den Schweißanfänger drei Lernabschnitte – Schweißgeschwindigkeit, Schweißgeschwindigkeit und Abstand zum Werkstück sowie Schweißgeschwindigkeit, Abstand und Brenneranstellwinkel. Als Hilfestellung dient hier ein virtueller Lehrer, ein so genannter „Ghost“, der in allen Abschnitten die optimale Position vorgibt. Farbsignale nach dem Ampelsystem und reale Schweißgeräusche am Bildschirm machen den Lernenden auf Abweichungen und/oder Übereinstimmungen aufmerksam, wodurch eine sofortige Korrektur im Schweißvorgang möglich ist.
Nach der Trainingssequenz erfolgt die Simulationssequenz. Der Teilnehmer übt hier ohne Unterstützung durch den Ghost, abhängig von der in der Trainingssequenz erlernten Handfertigkeit, eine virtuelle Schweißnaht. Zusätzlich können in einem weiteren Schritt auch Schweißparameter für die ausgewählte Aufgabe (Kurz- bzw. Sprühlichtbogen) am Brenner eingestellt werden.
Das didaktische Konzept hinter Virtual Welding erlaubt es dem Administrator bzw. Trainer, Kurse in einem dafür geschaffenen Kursmodus, je nach Schwierigkeitsgrad zu konfigurieren und so der jeweiligen Zielgruppe anzupassen. Der zusätzlich verfügbare Showroom-Modus bietet Interessierten die Möglichkeit, im Selbststudium in die Welt von Virtual Welding einzutauchen und dadurch vielleicht ihr Interesse für den Schweißberuf zu entdecken.
Eine verfügbare Videoanalyse gibt unmittelbares Feedback über die durchgeführte Übung. Dadurch können gemachte Fehler im Selbststudium analysiert und verbessert werden. Weiters ermöglicht ein Punktesystem eine objektive und nachvollziehbare Beurteilung. Die erzielten Ergebnisse der angemeldeten Benutzer werden im System gespeichert und sind jederzeit abrufbar.
Für ein reales Schweißgefühl sorgt unter anderem die optional im Helm integrierte 3D-Brille. Derzeit ist Virtual Welding in neun Sprachen verfügbar – auf Anfrage ist die Software in allen gewünschten Sprachen erhältlich. Den virtuellen Schweißsimulator gibt es ab sofort wahlweise als mobile case oder Terminal.
Fronius ist um die ständige Weiterentwicklung von Virtual Welding bemüht. Neue Trainingsaufgaben (Werkstücke und Positionen) können künftig jederzeit mittels DVD oder bei vernetzten Systemen online upgedatet werden.
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